Seit der jüngsten Finanzmarktkrise steigt der Aufwand für die Umsetzung regulatorischer Anforderungen permanent an. Aus Sicht der Politik dreht es sich im Kern um die Verankerung von Werten in der Finanzbranche und einen klaren gesellschaftlichen Auftrag. Ziel der Finanzmarktregulierung ist in Summe der Schutz der Kundeninteressen und der Stabilität sowie Integrität des Marktes und damit letztlich des Systems, auf dem unsere Wirtschaft fußt. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Regeln gesetzt – Spielregeln für alle, die mitspielen wollen.

Sowohl bei der Aufstellung als auch bei der Umsetzung dieser Regeln kommt es nicht selten zu Fehljustierungen. Das ist an sich nicht weiter erstaunlich, da in Ermangelung eines Testsystems am Produktivsystem geübt werden muss. Erst nach einer gewissen Zeit kann beurteilt werden, ob der gewünschte Effekt erreicht wurde oder eben auch nicht. Leider führen Fehljustierungen nicht selten zu überbordender Bürokratie und vertanen Chancen. Und korrigiert werden solche Fehljustierungen nur äußerst selten.

In ihrem Beitrag für das Jahrbuch 2015 des Frankfurter Instituts für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) erörtern die Autoren Christoph Schwager und Andrea Fechner die Notwendigkeit zur Etablierung einer Risikokultur.

Unter folgendem Link finden Sie den gesamten Beitrag zum Download als pdf:
FIRM Jahrbuch 2015 – Risikokultur